Ulrike Draesner: Mein Hiddensee

Fast jeden Sommer verlebt die Schriftstellerin Ulrike Draesner mit Kind und Hund auf der wunderschönen Insel Hiddensee. Und jedes Mal, wenn sie ankommt, ist es anders, als sie sich erinnern kann.
Schon bei der Ankunft macht sie sich so ihre Gedanken über die Insel. Wie lange sie wohl noch eine Insel bleibt. Wenn man sich eine Karte anschaut, stößt sie ja fast schon mit Rügen zusammen.
Und während die Autorin über sich selbst nachdenkt und die Umgebung beschreibt, erfährt man so nebenbei, welch berühmte Personen sich noch auf der Insel aufgehalten haben.
Aber das war für mich dann schon das Interessanteste.
Ich hatte mir von dem Buch etwas anderes versprochen. Wäre vielleicht gewarnt gewesen, wenn ich mir vorher einige Rezensionen angeschaut hätte. Dann hätte ich mir das Buch wohl nicht ausgesucht.
An vielen Stellen liest es sich wie ein Gedicht, poetisch, was ich auch sehr schön finde, aber bitte dann als Gedicht, nicht als Roman. Obwohl, als Roman ist das Buch auch nicht gekenntzeichnet.
Ich möchte nicht sagen, dass es schlecht ist, es trifft nur einfach nicht meinen Lesegeschmack.

Ausgezeichnet mit dem ITB BuchAward in der Kategorie Das literarische Reisebuch 2016
Verlag: btb (2017)
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2 Kommentare zu „Ulrike Draesner: Mein Hiddensee

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