Markus Walther: Buchland

Moin, ihr Lieben,

als ich Buchland das erste Mal gelesen habe, habe ich mir, wenn möglich, noch alle Bücher als Taschenbuch gekauft. Zwischenzeitlich bin ich dazu übergegangen, vor allem Hardcover zu kaufen. Die machen einfach mehr her, kosten aber auch eine Stange mehr an Geld. Und die meisten Hardcover bestehen auch nur aus Pappe und Papier, außer dass sie noch einen schönen Schutzumschlag haben.

Dann fiel mir die Büchergilde ins Auge. Und ich dachte, wenn schon viel Geld für ein Buch, dann aber auch ein richtig tolles: in Leinen Gebunden, mit Illustrationen. Also habe ich mich dort angemeldet.

Eine Ausnahme mache ich noch bei meinen Büchern über Bücher. Die versuche ich sogar noch im Nachhinein als Hardcover zu kaufen, auch wenn sie nicht in Leinen gebunden sind.

So nun auch bei Buchland. Zu lesen begonnen habe ich es als Taschenbuch, seit gestern kann ich es im Hardcover-Format weiterlesen. Herr Fischer möge mir verzeihen, aber ich habe es ganz fix im hiesigen Buchladen bestellt.

Nun aber weiter mit der Geschichte:

Beim nächsten Kunden, der das Antiquariat besuchte, bekam Bea, wie Plana sie nennt, fast einen Herzinfarkt. Das war doch Edgar Allan Poe? Sie konnte sich gar nicht beruhigen. Plana brachte sie so weit, zu glauben, dass es sich um einen Fan handelt.

Planas Wohnung befand sich über dem Antiquariat (Das erinnert mich an Dido Hoare, eine Serie über eine Antiquariatsbuchhändlerin in London, die in Kriminalfälle reingezogen wird. Ich werde sie euch noch vorstellen.).
Was wie eine Tapete aussah, waren Bücher, die, waagerecht gestapelt, wie Mauerwerk aussahen. Und Plana konnte sich mit den Büchern unterhalten. Nun erfahren wir auch, dass es wichtig ist, dass Bea ein Buch schreiben muss. Aber warum nur? Und Plana fordert seine Bücher auf, dass sie Bea nicht drängen dürfen. Es muss von ihr selbst kommen.

Bea indessen gewann immer mehr ihres Selbstbewusstseins zurück. Ja, sie arbeitete regelrecht begeistert im Buchladen. Was ich so gut verstehen kann. Das wäre noch was für mich. Die letzten Arbeitsjahre in einem Antiquariat verbringen zu dürfen. Aber wir haben hier nicht mal eines.
Plana will Bea einen Rundgang durch seinen Keller spendieren. Der scheint viel größer zu sein, als man auf den ersten Bick sieht. Was Bea aber sofort sieht, ist, dass ihr Manuskript verschwunden ist. Plana kann sie erst mal davon überzeugen, dass ihr ihre Sinne ob des Neuen einen Streich gespielt haben.

Ich möchte zwar ein Lesetagebuch führen, aber ich möchte euch doch nicht alles verraten. Schließich möchte der Autor auch etwas verdienen. So werde ich einiges überspringen. Zum Beispiel die Beschreibung von Planas Bücherkeller. Aber ich kann euch schon mal sagen: Ihr würdet staunen.

Als sie von ihrem Rundgang zurückkehren, war auf einmal das Manuskript wieder da. Doch es war schon als Buch gebunden, mit dem Titel, den sich Bea ausgedacht hat, aber niemandem verraten oder gar aufgeschrieben hat. Das brachte Bea jetzt so durcheinander, machte sie gar wütend, dass sie den Buchladen mit den Worten „Ich werde nie ein Buch schreiben“ verließ.

Fortsetzung folgt…

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