Felix Francis: Schwesterherz

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Felix Francis ist Jahrgang 1953. Er ist der jüngere Sohn des Ex-Jockeys und Schriftstellers Dick Francis. Bevor er eigene Thriller in der Tradition des Vaters zu schreiben begann, war er bei ihm Co-Autor und hat für viele Romane die Recherchearbeit geleistet. Bevor er sich jedoch dem Schreiben verschrieb, war er Physiklehrer.

Mark Shillingford, der diese Geschichte erzählt, und seine Zwillingsschwester Clare wollten schon immer Jockeys werden. Clare hat sich den Traum erfüllen können, doch Mark wurde zu groß und zu schwer. Als Trainer wurde er auch nicht glücklich und so arbeitet er nun als Rennkommentator. Und in dieser Funktion hat er Clare dabei erwischt, wie sie bei einem Rennen betrogen hat, sie hat absichtlich verloren.
Was ihn noch schlimmer trifft: Bei einem verabredeten Essen erfuhr er von ihr, dass es nicht das erste Mal war und es auch nicht das letzte Mal gewesen sein würde.
Sie gehen nicht im Guten auseinander. Als Clare abends versucht, Mark anzurufen, geht er  nicht ans Telefon. Nachts um drei Uhr wird er aus dem Schlaf gerissen. Die Polizei steht vor seiner Wohnungstür und teilt ihm mit, dass seine Schwester Clare tot wäre.
Die Kriminalpolizei geht von Selbstmord aus, was Mark nun gar nicht verstehen kann. Schließlich wollte Clare am nächsten Tag an einem Rennen teilnehmen. Beim gemeinsamen Essen hatte sie deshalb kaum etwas zu sich genommen.
Mark kann zwar nicht arbeiten, geht aber trotzdem zur Rennbahn. Hier ist er abgelenkt, da ihn Schuldgefühle plagen. Für den Sender Channel 4 soll er einen Nachruf auf Clare machen, der im TV gezeigt werden soll. Dafür fährt er nach Oxford. Er will erfahren, wie viele Rennen Clare mit Absicht verloren hat. Und er fährt in Clares Wohnung, um zu sehen, ob er dort etwas herausfinden kann. Doch hier übermannt ihn die Trauer ganz plötzlich, sodass er dieses Vorhaben auf einen späteren Zeitpunkt verschiebt.

Schwester
Erhältlich im Diogenes-Verlag

Im Hotel Hilton, in dem sich Clare nach bisherigem Stand von einem Balkon herabgestürzt haben soll, versucht Mark, Nachforschungen anzustellen und erfährt, dass zwei Männer mit Anzügen in Clares Zimmer waren. Auf ein klärendes Gespräch mit dem Polizeibeamten muss er bis kommende Woche warten.
Die Beerdigung von Clare ging still vonstatten. Entgegen der Abmachung ging Mark beim Gottesdienst aber doch nach vorne und sprach über seine Zwillingsschwester.

Da dies ein Krimi ist, möchte ich zum Inhalt nichts weiter schreiben. Lasst euch überraschen, ob Mark den Tod seiner Schwester Clare aufklären kann.

Eines kann ich aber sagen: Ich habe einige Rezis zu dem Buch gelesen, dort hat man aber kaum etwas über die Geschichte geschrieben, sondern viel mehr einen Vergleich angestellt zwischen Vater und Sohn. Ich habe diesen Vergleich nicht. Kann also unbeleckt sagen, dass es mir viel Spaß gemacht hat, das Buch zu lesen. Es hielt mich immer in Spannung. Noch dazu habe ich so einiges über den Jockeysport erfahren: wie das zum Beispiel mit den Wetten funktioniert und den technischen Ablauf der Fernsehübertragungen.

Von mir gibts daher eine Leseempfehlung.

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