Ruth Landshoff-Yorck: Roman einer Tänzerin

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Erhältlich im Verlag Aviva

 

Als Roman würde ich das Büchlein mit seinen 101 Seiten Handlung (der Rest besteht aus einem Nachwort von Walter Fähnders und einigen Anmerkungen) nicht bezeichnen.

Lena Vogel (der echten Tänzerin Lena Amsel, die eigentlich nicht richtig tanzen konnte), nachempfunden, war im Wien der 1920er Jahre bekannt. Auf die Skandale, die in den Zeitungen erschienen, antwortete sie, ja führte gegen sämtliche Verleumdungen Prozesse.
Und skandalträchtig war sie, allein schon wegen ihrer wechselnden Männerbekanntschaften. Und über diese wird auf den ersten 50 Seiten berichtet. Wie sie mit den Männern spielt, anscheinend ihre Grenzen austestet. Sich schlagen lässt, um ihre blauen Flecke dann zeigen zu können.

Irgendwie war mir das zu wenig, was ich über diese junge Frau erfahren habe, wiewohl man noch einige Dinge aus dem Nachwort erfährt.

Die Goldenen 20er, die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg. Aus dieser Zeit habe ich kaum was gelesen. Kann mich in dieses Lebensgefühl nicht hineinversetzen.

Roman einer Tänzerin (Erstausgabe aus dem Nachlass) von Ruth Landshoff-Yorck konnte nach 1933 in Deutschland nicht mehr veröffentlicht werden. Die Autorin nahm die Druckfahnen mit ins amerikanische Exil.

 

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Ein Kommentar zu „Ruth Landshoff-Yorck: Roman einer Tänzerin

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